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Närrischer Abend 2014 - ein voller Erfolg

 

 

Die Veranstalter, Männergesangverein „Harmonie und Sportverein Oberweier, hatten dem Publikum nicht zu viel versprochen: Es war ein wirklich närrischer Abend am Samstag in der Waldmattenhalle. Geboten wurde ein buntes, phantasie-volles Fastnachtsprogramm und jede Menge Musik zur Animation der Tanzbeine. Und Moderator Werner Kohler verband die einzelnen Programmbeiträge in unnach-ahmlicher Weise zu einem unterhaltsamen Ganzen.

Den Beginn machten die Mädchen von der KJG, der Katholischen Jungen Gemeinde, mit einem Tanz, den das Publikum per Beifall ein zweites Mal einforderte. Dann gehörte die Bütt einem etwas beleibten Herrn namens Horst, alias Nicole Kopp von der Frauengemeinschaft. Das Auf und Ab bei MGV und OSV auf der Ton- respektive Tabellenleiter war ihr Thema. Es leitete in den Wunsch, dass sich die Aktiven beider Vereine am oberen Ende der jeweiligen Leiter bewegen können sollten.

Die Jüngeren des MGV, die „Happy Harmonie“, unter der Leitung von Dirigent Jörg Hahn hatten im Anschluss gleich die Gelegenheit, das zu beweisen. Sie brachen in ihrem ersten Titel zwar weder Marmor, Stein und Eisen, aber eine Lanze für die Parksituation am „Mühlenhof“. Der zweite Beitrag war ein Appell an etwas festunlustige Bewohner Oberweiers, sich an der 950-Jahr-Feier des Ortes zu beteiligen. Die beiden nächsten Titel könnte man als Eigenwerbung bezeichnen. „Ein Chor so wie dieser“ empfahl sich als die wirksame Medizin gegen Alltagsfrust und Stress, und den Brüdern wurde verklickert, dass das Singen im Chor von allein geht. Von den Schwestern forderten die Sänger des Jungen Chors, die „Ihren“ zur „Harmonie“ zu schicken und notfalls zu Hause rauszuschmeißen, wenn er sich nicht traut.

Zeitungsfrau Susanne Stahl hatte eine ganze Reihe von Themen auf ihren Zeitungsseiten, von den Bedingungen in der Pfarrgemeinde über die gefallenen Engel des ADAC bis hin zur anderen gelben Pleite, der FDP. Sie hatte zur Schul-situation kritische Anmerkungen und zur 950-Jahr-Feier. Ihr Vorschlag, dass sich Ortsvorsteher Richard Haas zu deren Finanzierung ins Dschungelcamp begeben könne, kam – zum Glück für den Ortsvorsteher – zu spät. Mit spitzer Feder nahm sie ihre Ausladung im vergangenen Jahr aufs Korn.

Die Veranstaltungsteilnehmer erfuhren in einem Sketch von Michael Walter und Johann Schmider, dass im Ortschaftsrat Oberweier nunmehr französisch gesprochen werde, weil man in diesem Jahr eine Jumelage mit dem elsässischen Dorlisheim eingehe. Doch was einem Zuhörer der Ortschaftsratssitzung vielleicht als Redebeiträge in Französisch anmuten möge, entpuppe sich des öfteren als deutsches „Geschnuddel“.

Andreas Wienhold von der Friesenheimer Fasent-Zunft erzählte in seinem unverkennbar sächsischen Dialekt von seinen Erlebnissen als Opernbesucher.

Den Abschluss des Programms bildete ein Trio des OSV, dessen Musikalität offensichtlich in der Körpermitte zu suchen war. Beachtlich war auf jeden Fall, dass die Akteure Melodie und Rhythmus in ihrem jeweiligen Tastatursegment überzeugend darstellten.

Die Veranstalter zeigten sich ob des vollen Hauses, die Besucher ob des gelungenen Programms äußerst zufrieden.

 

Am Umzug der Krabbe-Schenkel am Rosenmontag war auch der "Gutsili-Express" des MGV mit dabei, mit dem die Sänger um Mitglieder warben. Den Wagen zierte ein übergroßes Beitrittsformular, und die Besatzung lockte einerseits mit reichlich Bonbons, aber erinnerte singfähige Männer andererseits mit Schweinsblasen-Stupsern auf den Kopf an die Möglichkeit, sich im MGV sinn- und spaßvoll zu betätigen.

 

 

Närrischer Abend MGV / OSV 2013

Es war ein Fastnachtsabend, wie ihn sich Veranstalter und Publikum wünschen: bunt, unterhaltsam, ideenreich, voller Humor und guter Laune. Die sechste Auflage des gemeinsamen „Närrischen Abends“ von Männergesangverein „Harmonie“ und Sportverein Oberweier hatte ein volles Haus zu verzeichnen. Die Waldmattenhalle zeigte sich noch in der kunstvoll gestalteten mittelalterlichen Kulisse, die die Frauengemeinschaft Oberweier für ihren eigenen Fastnachtsabend gezaubert hatte. Und die Frauengemeinschaft präsentierte sich auch an diesem Abend mit einer höfischen Tanzdarbietung, die nicht nur durch die edle Ausführung zu mittelalterlicher Musik, sondern auch durch die prachtvollen Gewänder der Tanzenden bestach.

 

Den Auftakt machten die Mädchen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) mit einem Tanz, den das Publikum ein zweites Mal sehen wollte. Zum ersten Mal in Oberweier waren die Feuerhexen aus Heiligenzell zu Gast. Der Einzug durch den dunklen Saal mit den rotglühenden Augen mutete schaurig an, mündete aber in einen exakt vorgetragenen Tanz zu moderner Popmusik. Eine Guggenmusik spielt laut, nicht unbedingt schön, und das Publikum lässt sich unwillkürlich von ihr mitreißen. In Oberweier besorgten das bravourös die „Gletscherflöhe“ aus Hofweier, die schon mehrfach in Oberweier zu Gast waren.

 

Selbst auf den Arm nahm sich die „Happy Harmonie“, der Junge Chor des Männergesangvereins. Die Strapazen eines Probenabends war das Thema des ersten Beitrags. Dann nahmen die Sänger die Umgestaltung der Brücken über den Friesenheimer Dorfbach aufs Korn. Die überdimensionale Breite, die hohen Kosten und die mäßige Akzeptanz in der Bevölkerung lieferten das Material für das Lied „Über sieben Brücken musst du geh’n“. Der Beifall bewies, dass man ins Schwarze getroffen hatte. Den dritten Beitrag mussten die Sänger gleich zweimal zum Besten geben. Zu den Rhythmen von „Gangnam-Style“ betrieben sie Sängerwerbung der anderen Art.

 

Zum Abschluss des Programms begeisterten vier „ältere“ Herrn des Sportvereins das Publikum. Ausgestattet mit Rollatoren, augenscheinlich geplagt von körperlichen Gebrechen, überraschten die Akteure mit der einen oder anderen sportlichen Übung – und mit ihrer aus Pampers bestehenden Underwear.

 

Peter Pilgram verstand es, den Abend in lockerer Art und Weise zu moderieren und das Publikum zum Mitmachen zu animieren. – Ein gelungener Abend.

 

Bilder von der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.

Chorproben immer donnerstags

Die Chorproben des MGV Oberweier finden donnerstags im alten Schulhaus Oberweier statt.

Der Große Chor probt von 19.30 bis 21.00 Uhr, der Junge Chor übt von 21.00 bis 22.00 Uhr.

 

Zurzeit ruht die Probenarbeit, wir machen Sommerpause.

 

Probenbeginn nach den Ferien ist am Donnerstag, 6. Septem-ber.

 

 

Junger Chor reloaded

Nach der Sommerpause keh-ren für den Jungen Chor wie-der "normale" Zeiten ein.

Das vergangene halbe Jahr stand für die Sänger im Zeichen der Vorbereitung für die Carmina Burana, für die Pflege des eigenen Repertoires war kein Raum.

 

Ab Donnerstag, 6. September, wird sich der Chor wieder mit anderem Liedgut beschäftigen, aber mit Sicherheit von den aus der Carmina-Probenarbeit gewonnenen Erfahrungen profitieren.

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© Michael Beiser